
Familienaufstellung Tagesworkshop im Raum Karlsruhe
für Teilnehmer aus dem Raum
Karlsruhe, Wörth, Ettlingen, Weingarten, Stutensee, Karlsdorf, Bruchsal, Graben-Neudorf, Philippsburg, Waghäusel, Oberhausen, St. Leon-Rot, Leimen, Sandhausen, Walldorf, Wiesloch und Heidelberg.
Durch eine Familienaufstellung im Raum Karlsruhe werden körperliche und seelische Gesundheit, sowie erfüllende Beziehungen tiefgreifend unterstützt.
Sie führt in allen Lebensbereichen zu mehr Zufriedenheit und Lebensfreude.
Spürbar nachhaltig stellen sich beruflicher Erfolg und Persönliches Wachstum ein.
Eine Familienaufstellung kann hilfreich sein:
- bei plötzlichem Arbeitsplatzverlust
- bei einer überraschenden Trennung vom Partner
- wenn trotz harter Arbeit der wirtschaftliche Erfolg ausbleibt
- bei Konflikten mit Kindern, Geschwistern, Eltern, Ex-Partnern
- wenn permanente Differenzen mit Geschäftspartnern und Kollegen auftreten
- bei unverhofft auftretenden Krankheitssymptomen und chronische Erkrankungen
- bei ständig wiederkehrenden Situationen, denen Sie sich nicht gewachsen fühlt
- Sie vor einer wichtigen Entscheidung stehen und dringend Antworten suchen
- Sie alleine leben, sich aber eine Partnerschaft wünschen
Das erste und auch wichtigste Bezugssystem ist unsere Ursprungsfamilie. Beeinträchtigende Auswirkungen auf alle Familienmitglieder haben zum Beispiel
- Selbstaufopferung
- Angst vor Nähe
- Alkoholismus
- Angst vor Beziehungen
- ein belastetes Verhältnis zu den Eltern
- schwerwiegende schicksalhafte Ereignisse
- verschwiegene Geschwister
- ausgeschlossene Familienmitglieder
- ungeklärte, vergangene Partnerschaften
- totgeborene und abgetriebene Kinder
Solche Dynamiken sind uns oft nur zum Teil bewusst. Die Vorkommnisse und Konditionierungen aus unserer Ursprungsfamilie wirken immer prägend auf unser gesamtes Leben. Mit unserer Geburt sind wir Teil
- unserer Familien
- unserer Ahnenreihen
- und vielen weiteren Beziehungssystemen
Der Rahmen einer Familienaufstellung im Raum Karlsruhe:
In einer Aufstellung wird eine Problemstellung durch sog. Protagonisten (Stellvertreter) repräsentiert. Die betroffene Person stellt mit den Protagonisten ihr inneres Bild auf. Jeder ausgewählte Stellvertreter verleiht allen Elementen seine Stimme, seine Körperempfindungen und seine Gefühlswahrnehmung.
Die Aufstellungsleitung befragt dann alle Stellvertreter nach deren Zuständen.
So werden die sich zeigenden Dynamiken zum Ausdruck gebracht. Die Wahrnehmungen auf körperlicher Ebene und der Gefühlsebene, werden in Beziehung zu dem eigenen System aufgestellt. Zum Beispiel
- die Herkunftsfamilie
- die Gegenwartsfamilie
- einschränkende Verhaltensmuster
- Vorfahren/Ahnen
- die Partnerschaft
- Geschwister
- Parallelen aus der Familiengeschichte
- Bestandteile des sozialen oder räumlichen Umfelds
- Seelisch/geistige Belastung wie z.B. Depression, Angst, innere Unruhe
- Körperliche Beschwerden, Symptome, Krankheiten
- Berufssituationen
- Geschäftspartner
- Kunden
» Wie funktioniert eine Familienaufstellung? Hier noch mehr Details!
Es können die unterschiedlichsten Anliegen aufgestellt werden und noch viele weitere mögliche Elemente. Offene Lebensfragen, gesundheitliche oder zwischenmenschliche Probleme, Entscheidungsschwierigkeiten, emotionale oder andere aktuelle oder chronische Konflikte.
Jede Aufstellung findet immer in einem für Sie geschützten Rahmen statt. In intensiven Gruppenprozessen werden neue Perspektiven und Lösungen möglich.
Alle Teilnehmer profitieren von jeder Aufstellungen. Ob als Stellvertreter (Protagonist) oder auch aus der Beobachterperspektive. Das aktive Aufstellungsfeld wirkt auf alle.
Der wertschätzende, respektvolle und sensible Umgang aller Teilnehmer ist dabei Grundvoraussetzung. Alle Geschehnisse bleiben unkommentiert und frei von Bewertung. Es besteht Schweigepflicht.
Wenn Sie eine Nachbetreuung wünschen, biete ich Ihnen gerne weitere Einzeltermine an.
» Ausführliche Informationen zur persönlichen Nachbetreuung
Termine Tagesworkshop Familienaufstellung im Raum Karlsruhe:
» Hier gelangen Sie zur Terminübersicht Familienaufstellung
Ort Tagesworkshop Familienaufstellung im Raum Karlsruhe:
NH-Hotel Hirschberg/Heidelberg
Brandenburger Strasse 30
69493 Hirschberg
www.nh-hirschberg-heidelberg.de
Dauer: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Investition Aufstellung eigenes Anliegen:
120,00 € zzgl. MwSt.
Stellvertreter | Beobachter:
55,00 € zzgl. MwSt.
Unser Seminarzentrum in Hirschberg, in der Nähe von Karlsruhe:
Unsere Workshops finden im NH-Hotel Hirschberg/Heidelberg statt.
Hirschberg an der Bergstraße liegt in der Metropolregion Rhein-Main-Neckar. Es bestehen sehr gute Verkehrsanbindungen nach Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen, Kaiserslautern, Saarbrücken, Frankfurt, Wiesbaden, Mainz, Darmstadt, Heilbronn, Karlsruhe, Offenburg, Freiburg und Basel sowie ein direkter Autobahnanschluss an die A5 (Anschlussstelle Hirschberg).
In fünf Fahrminuten erreichen Sie den Bahnhof in Weinheim, in zehn Fahrminuten erreichen Sie den Hauptbahnhof in Heidelberg, in fünfzehn Fahrminuten den Hauptbahnhof in Mannheim, in zwanzig Fahrminuten den Hauptbahnhof in Ludwigshafen. In vierzig Fahrminuten erreichen Sie den Flughafen in Frankfurt. In neunzig Fahrminuten erreichen Sie den Flughafen in Stuttgart.
» Ihr Weg zu uns: Klicken Sie hier für Ihre Reiseroute nach Hirschberg
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Weiterführende Links Familienaufstellung:
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Familienaufstellung Landkreis-Alzey-Worms
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Familienaufstellung Landkreis-Darmstadt-Dieburg
Familienaufstellung Landkreis-Esslingen-Stuttgart
Familienaufstellung Landkreis-Germersheim
Familienaufstellung Landkreis Gießen
Familienaufstellung Landkreis-Heilbronn
Familienaufstellung Landkreis-Kaiserslautern
Familienaufstellung Landkreis-Karlsruhe
Familienaufstellung Landkreis-Ludwigsburg
Familienaufstellung Landkreis-Offenbach
Familienaufstellung Landkreis-Saarlouis
Familienaufstellung Ludwigsburg
Familienaufstellung Ludwigshafen
Familienaufstellung Ludwigshafen-Rhein
Familienaufstellung Main-Tanus-Kreis
Familienaufstellung Mainz (Rheinland-Pfalz)
Familienaufstellung Mannheim (Neckar)
Familienaufstellung Mannheim (Baden)
Familienaufstellung Region-Stuttgart
Familienaufstellung Neunkirchen
Familienaufstellung Neustadt an der Weinstraße
Familienaufstellung Neustadt-Weinstraße
Familienaufstellung Pforzheim (Baden)
Familienaufstellung Bezirk-Darmstadt
Familienaufstellung Bezirk-Karlsruhe
Familienaufstellung Bezirk-Stuttgart
Familienaufstellung Regionalverband Saarbrücken
Familienaufstellung Region Stuttgart
Familienaufstellung Rhein-Main
Familienaufstellung Rhein-Main-Frankfurt
Familienaufstellung Rhein-Neckar
Familienaufstellung Rhein-Neckar-Dreieck
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Familienaufstellung Rhein-Pfalz-Kreis
Familienaufstellung Ruesselsheim
Familienaufstellung Saarbrücken
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Familienaufstellung Rhein-Neckar-Kreis
Familienaufstellung Ulm (Donau)
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Familienaufstellung Wiesbaden (Rhein)
Familienaufstellung Worms-Rhein
Familienaufstellung Würzburg (Franken)
Familienaufstellung Zweibruecken
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Familienaufstellung
Die Artikel Familienaufstellung, Organisationsaufstellung, Systemaufstellung, Systemische Strukturaufstellung, Teamaufstellung und Skulptur (Familientherapie) überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Beteilige dich dazu an der Diskussion über diese Überschneidungen. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz. --Goleador 20:21, 16. Dez. 2007 (CET)
Familienaufstellung ist eine Form der Systemaufstellung innerhalb der Systemischen Beratung. Es gibt verschiedene Ansätze von Systemaufstellungen, wie z. B. Organisationsaufstellungen, oder „Familienaufstellung nach Hellinger“, die lange Zeit die bekannteste Methode war. Bei Hellingers Methode wurde u. a. die Familienskulptur nach Virginia Satir weiterentwickelt, wie sie auch in der Familientherapie oder in der Systemischen Therapie bekannt ist.
Ablauf [Bearbeiten]
Siehe auch unter Systemaufstellung. Der Aufstellende wählt nach dem Gespräch mit dem Leiter unter den anwesenden Personen sogenannte Stellvertreter entsprechend seiner Frage. Diese platziert der Aufstellende nun jeweils intuitiv im Raum. Aufgrund der sich daraufhin entwickelnden psychischen Dynamik sollen die so gestellten Stellvertreter sich nach einer Zeit der Sammlung in der Regel so fühlen wie die von ihnen repräsentierten Personen. Die Stellvertreter können nun ihre eigenen Empfindungen und Gefühle „ausdrücken“, die damit für die Anwesenden wahrnehmbar werden. Nach Ansicht des Gedankens von Aufstellungen allgemein sollen die „gestellten Personen“ die Gefühle und Verhaltensweisen der „echten Personen“, d.h. in diesem Fall der Familienmitglieder, „übernehmen“ können, damit die systemisch-phänomenologische Aufstellungsarbeit in diesem Rahmen ansetzen kann. Die Angehörigen des Klienten würden also im strukturierten Raum der Wahrnehmungen gleichsam „psychisch“ Anwesende. Krankmachende Verstrickungen werden nach Ansicht der Familienaufstellung durch die jetzt ansetzende Prozessarbeit unter Anleitung in heilsame Lösungen gewandelt. Mit Begleitung des Therapeuten sollen solche Einsichten für die Aufsteller erleichternde und lösende neue Haltungen und Positionen im weiteren Leben ermöglichen. Manche Leiter gehen davon aus, dass der Aufsteller die Lösung seiner Konflikte und Probleme bereits kennt und sie durch die Aufstellung aus dem Unbewussten oder einem verdrängten Zustand an die Oberfläche des Bewusstseins bringen kann. Neben dem Familienaufstellen in einer Gruppe von etwa 20 Menschen gibt es auch die Möglichkeit, nur mit einem Therapeuten und Symbolen für die einzelnen Familienmitglieder ein soziales Gefüge aufzustellen. Schließlich gibt es eine weitere Form, in der der Aufsteller nur eine Person für sich selber aufstellt und dann Mitglieder der anwesenden Gruppe auf diese Situation reagieren und sich zu der aufgestellten Person an „passenden“ Plätzen im Raum hinzustellen.
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Systemaufstellung
Die Artikel Familienaufstellung, Organisationsaufstellung, Systemaufstellung, Systemische Strukturaufstellung und Teamaufstellung überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Beteilige dich dazu an der Diskussion über diese Überschneidungen. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz. --Goleador 20:21, 16. Dez. 2007 (CET)
Eine Systemaufstellung ist eine Übung innerhalb einer in Seminarform angebotenen Veranstaltung und der Oberbegriff für verschiedene Aufstellungsformate, von denen die Familienaufstellung die bekannteste ist. Allen Aufstellungsformaten gemeinsam ist die Vorgehensweise, dass Personen als sogenannte Stellvertreter eine Benennung – (im Sinne von „Vertreter für …“) – erhalten, im Raum positioniert werden und im Zuge einer Prozessarbeit nach ihrer Wahrnehmung innerhalb des aufgestellten Systems befragt werden. Ein Kernpunkt des methodischen Vorgehens bei der Durchführung von Systemaufstellungen ist es, insbesondere solche Systemdynamiken durch die Aufstellungsmethode zu betrachten, die durch logisch-rationale Erwägungen i.a. weniger effektiv erfahrbar gemacht werden können. Zielsetzungen können dabei auch allgemeine Klärungsanliegen oder Fragen zum Management und Selbstmanagement innerhalb sozialer Systeme (z. B. bei Fragen aus dem beruflichen Kontext) wie z. B. bei Organisationsaufstellungen oder Strukturaufstellungen sein. Bei Drehbuchaufstellungen wird z. B. die Publikumswirksamkeit oder auch Stimmigkeit literarischer Werke durch den jeweiligen Autor erörtert bzw. hinterfragt. Bei allen Systemaufstellungen wird davon ausgegangen, dass die Vertreter in dem so aufgestellten System Aussagen machen (können), die den Aussagen bzw. Dynamiken des realen Systems nahe kommen und so eine Hilfe für Entscheider darstellen.
Aufstellungsformate [Bearbeiten]
* Familienaufstellung o Aufstellung des sog. Herkunftssystems o Aufstellung des sog. Gegenwartssystems * Organisationsaufstellungen, z. B. o Teamaufstellung o juristische Aufstellung o politische Aufstellungen o Managementaufstellung o Projektaufstellung * Strukturaufstellungen, z. B. o Problemaufstellung o Zielannäherungsaufstellung o Entscheidungsaufstellung, z. B. Tetralemmaaufstellung (Tetra = 4; bekannter: Dilemma) o Aufstellung innerer Dispositionen, z. B. Aufstellung des inneren Teams, Ich-und-Selbstaufstellung o Glaubenssatzaufstellung, Glaubenspolaritätenaufstellung o Aufstellungen mit speziellen Themenschwerpunkten wie: Umgang mit bzw. Beziehung zum Geld, Erfolg oder Zeitmanagement o Aufstellung mit bzw. nach sprachlicher Oberflächenanalyse * experimentelle und Archetypaufstellungen, z. B. o Drehbuchaufstellungen (für Autoren) o Aufstellungen von Mythen und Märchen o Naturaufstellungen
Ablauf [Bearbeiten]
Rahmenbedingungen [Bearbeiten]
Systemaufstellungen werden üblicherweise in Seminarform als Gruppenveranstaltung mit mindestens 8 Teilnehmern angeboten, da zur Durchführung einer Aufstellung im Allgemeinen mehrere Personen als sogenannte Vertreter benötigt werden.
Vorbesprechung und Formatwahl [Bearbeiten]
Vor Beginn einer Aufstellung wird die Person, die um eine Aufstellung zu einem bestimmten Klärungsanliegen gebeten hat, vom Seminarleiter (im Beisein der anderen Teilnehmer) zum Anliegen interviewt. Zweck dieses Interviews ist es, das zum Anliegen gehörende System (Organisation, Personengruppe, Ziele, Problematiken etc.) und Systemgrenzen in Erfahrung zu bringen, damit der Seminarleiter aus den Schilderungen die Anzahl und Auswahl der für die Systemaufstellung erforderlichen Vertreterbezeichnungen festlegen kann. Nach dem Eingangsinterview wählt der Seminarleiter ein Format für die Aufstellung. Das Format kann im Allgemeinen eine Organisationsaufstellung oder Familienaufstellung und im Speziellen eine der Strukturaufstellungsformate sein. Das Ensemble bzw. die Auswahl der Vertreterbenennungen einer Aufstellung und bei Strukturaufstellungen ggf. auch Standards in der Vorgehensweise wird als Aufstellungsformat bezeichnet. Die Formatwahl und Durchführung einer Aufstellung sei (zur besseren Veranschaulichung) am Beispiel einer Organisationsaufstellung verdeutlicht. Angenommen ein Unternehmen habe eine schwierige Kundenbeziehung zu einem bestimmten einzelnen Kunden, ohne dass die Ursache dafür – abgesehen von sich immer wiederholenden, offenbar grundlosen Reklamationen oder Beanstandungen – ersichtlich oder rational erklärbar wäre. Im Eingangsinterview wird vom Seminarleiter geklärt, welche Personen, Abteilungen, Produkte oder Dienstleistungen in Beziehung zu diesem Kunden bzw. Klärungsanliegen stehen. Für jedes Element dieses Systems (z. B. Kunde, Vertriebsbeauftragter, Produkt, Produktionsleiter, Unternehmensleitung) wird ein Vertreter aus den anwesenden Teilnehmern gewählt.
Aufstellen [Bearbeiten]
Der Klient wählt für jede Vertreterposition einen Seminarteilnehmer aus. Jeder Teilnehmer, der sich für diese Aufstellung hat auswählen lassen, vertritt (daher der Name Vertreter) einen der oben aufgeführten Systemteilnehmer. Der Teilnehmer, der das Klärungsanliegen hat, stellt die gewählten Vertreter wortlos d. h. ohne Kommentierung und gesammelt (d. h. aufmerksam bzw. achtsam) im Raum auf. Die Freiheitsgrade für die Positionierung sind dabei Ort und die Blickrichtung.
Befragung und Interventionen [Bearbeiten]
Die gewählten Vertreter, die keinerlei Vorkenntnisse über das reale System (in dem sie nun eine Vertreterrolle innehaben) haben, werden nach einer kurzen Phase der Einfindung nach Veränderungen ihrer Wahrnehmung befragt. Wahrnehmungen können dabei sein: * Veränderungen im Körperempfinden (Wärme, Kälte, Schwere in den Gliedmaßen …) * Empfindungen von Zugehörigkeit, Distanz, Nähe zu anderen Vertretern im System * plötzliche Impulse, die Position im System räumlich verändern zu wollen * unerwartete Gedankengänge und Ideen in Bezug auf das aufgestellte System * Emotionen von Ärger, Erleichterung, Unruhe, Erwartungen, Last bzw. Bürde … Jedoch wird an die Vertreter keine Erwartung herangetragen, in irgend einer Weise eine Ergebnis oder eine Leistung zu erbringen oder zwangsläufig eine Wahrnehmungsveränderung zu verspüren und so kommt es durchaus auch vor, dass einzelne Vertreter eine Rolle erhalten haben, die eine sogenannte schwache Dynamik aufweist, bei der der Vertreter kaum eine oder gar keine Wahrnehmungsveränderung erfährt – während andere Vertreter der gleichen Aufstellung überaus deutliche Wahrnehmungsveränderungen verspüren können. Der Seminarleiter kann zur Erarbeitung eines sog. Lösungsbildes die Position der Vertreter im Zuge einer Prozessarbeit auch verändern (die Vertreter umstellen) und Sätze vorgeben und dabei die Wirkung dieser Interventionen auf das aufgestellte System erkunden. Ein Lösungsbild ist, nach erfolgter Prozessarbeit, z. B. dann gefunden, wenn jeder der Systemteilnehmer frei von systembelastenden Symptomen ist, einen kraftvollen Platz im System gefunden hat und die Systemteilnehmer in sinnvoller d. h. konstruktiver Weise miteinander kommunizieren bzw. wechselwirken. Zum Ende der Aufstellung werden die Vertreter vom Aufstellungsleiter explizit (d. h. expressis verbis) aufgefordert sich zu „entrollen“ d. h. sich von ihren Vertreterrollen zu lösen, aus dem Feld der Aufstellung herauszutreten und sich wieder mit ihrer eigenständigen und individuellen Persönlichkeit zu identifizieren. (siehe auch: Vergleichbarkeiten)
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Karlsruhe
Karlsruhe ist ein Stadtkreis in Baden-Württemberg, Sitz des Regierungsbezirks Karlsruhe, der Region Mittlerer Oberrhein und des Landkreises Karlsruhe. Historisch ist Karlsruhe Haupt- und Residenzstadt des ehemaligen Landes Baden. Die Stadt wird im Norden, Osten und Süden vom Landkreis Karlsruhe und im Westen vom Rhein begrenzt, welcher hier die Grenze Baden-Württembergs mit Rheinland-Pfalz bildet. Karlsruhe ist nach Stuttgart (etwa 75 km südöstlich) und Mannheim (etwa 60 km nördlich) die drittgrößte Stadt des Landes Baden-Württemberg und hat eine Fläche von etwa 173 km². Seit 1950 ist Karlsruhe Sitz des Bundesgerichtshofs und seit 1951 des Bundesverfassungsgerichts, weshalb die Stadt den Beinamen Residenz des Rechts trägt. 2009 erreichte Karlsruhe beim INSM-Ranking der erfolgreichsten Großstädte Deutschlands den sechsten Platz.
Nachbargemeinden [Bearbeiten] Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Karlsruhe. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt: Eggenstein-Leopoldshafen, Stutensee, Weingarten (Baden), Pfinztal, Karlsbad, Waldbronn, Ettlingen und Rheinstetten (alle Landkreis Karlsruhe) sowie Hagenbach und Wörth am Rhein (beide Landkreis Germersheim in Rheinland-Pfalz)
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Die von Weinbrenner gestaltete Staatliche Münze KarlsruheIn Karlsruhe befindet sich die Staatliche Münze Karlsruhe, eine der fünf staatlichen Münzprägestätten, in denen die deutschen Euromünzen geprägt werden. Münzen, die in Karlsruhe geprägt sind, tragen den Herkunftsbuchstaben „G“. Die Karlsruher Münze wurde bereits 1827 gegründet.
Verkehr [Bearbeiten]
Fernstraßen [Bearbeiten]
Durch das östliche Stadtgebiet führt als Nord-Süd-Achse die A 5 (Frankfurt am Main–Basel). Ferner ist Karlsruhe nach Osten durch die A 8 in Richtung Stuttgart angebunden, die am Autobahndreieck Karlsruhe von der A 5 abzweigt. Auf der anderen Seite des Rheins verläuft die A 65 gen Norden nach Ludwigshafen und die französische A 35 Richtung Südwesten nach Straßburg (mit Abzweig nach Paris und Mulhouse). Mehrere Bundesstraßen durchqueren das Stadtgebiet, darunter die B 3, die von Heidelberg nach Freiburg verläuft, die B 10 von Landau nach Stuttgart und die B 36 von Mannheim nach Lahr. Wichtig ist zudem die Südtangente, die nahe der A 5 als einfache Kreisstraße beginnt, später zur B 10 wird und jenseits des Rheins in die A 65 übergeht. Aktuell in der Diskussion befinden sich die Nordtangente und eine zweite Rheinbrücke für den Straßenverkehr.
Eisenbahn [Bearbeiten]
Karlsruhe ist auch ein wichtiger Bahnknotenpunkt. Es liegt zum einen an der Rheintalbahn von Mannheim nach Basel, einer der verkehrsreichsten Eisenbahnstrecken Deutschlands. Zum anderen führt Strecken nach Stuttgart und Neustadt. Die Fernzüge halten in Karlsruhe am Hauptbahnhof. Am 13. Oktober 2008 wurde dem Karlsruher Hauptbahnhof durch Innenminister Heribert Rech die Auszeichnung "Bahnhof des Jahres" verliehen, nach Mannheim 2005, erst die zweite Auszeichnung für einen Bahnhof in Baden-Württemberg. Die Betriebszentrale der DB in Karlsruhe gegenüber dem Hauptbahnhof in der SchwarzwaldstraßeKarlsruhe ist auch Standort eines Bahnstromumformerwerks. Bahnstromumformerwerk KarlsruheSeit dem Sommer 2007 verkehrt der TGV vom Stuttgarter Hauptbahnhof kommend über Karlsruhe und Straßburg nach Paris (LGV Est européenne). Bis zum 9. Dezember 2007 war Karlsruhe neben Stuttgart der einzige TGV-Halt in Deutschland. Seit dem Fahrplanwechsel gibt es täglich eine TGV-Zugverbindung, die von München abfährt. Die regionalen Eisenbahnstrecken werden überwiegend von der Stadtbahn bedient (siehe Abschnitt „ÖPNV“). Entscheidend für die weitere Zukunft von Karlsruhe als Eisenbahnknoten ist die Entwicklung verschiedener internationaler Bahnprojekte. So wird momentan die Rheintalstrecke bis Basel als nördlicher Hauptzubringer des künftigen Gotthard-Basistunnels viergleisig ausgebaut. Des Weiteren liegt Karlsruhe am Südast der „Magistrale für Europa“ von Paris nach Bratislava, die in den nächsten Jahren zu einer Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke ausgebaut werden soll.
ÖPNV [Bearbeiten]
Der öffentliche Personennahverkehr in Karlsruhe ist sehr gut ausgebaut. Die Innenstadt lässt sich aus den meisten Stadtteilen mit einer der sieben Straßenbahnlinien oder einer der Stadtbahnlinien erreichen, in den Randbezirken wird das Angebot mit Bussen abgerundet. Ins Umland führt neben drei Einsystem-Stadtbahnlinien auch acht weitere Zweisystem-Stadtbahnlinien, die über Systemwechselstellen aus Straßenbahnnetz heraus (750 V Gleichstrom) auf dem Schienennetz der Deutschen Bahn AG (DB) nach Eisenbahn-Recht und mit 15 kV Wechselstrom weit in die Region fahren (Stadtbahn Karlsruhe). Durch diese hier erfundenen „Tram-Trains“ stiegen in den letzten Jahren die Fahrgastzahlen im Schienennahverkehr in der Region Karlsruhe deutlich an, was zum einen das Interesse anderer Verkehrsbetriebe am „Karlsruher Modell“ weckte, zum anderen jedoch zu Kapazitätsengpässen in der Innenstadt führte. So stiegen beispielsweise die Fahrgastzahlen an der Strecke Karlsruhe-Bretten nach Inbetriebnahme der Stadtbahn um 560 %. Die Stadt beabsichtigt, die Lage durch einen Stadtbahntunnel unter der Kaiserstraße zu entspannen; sie konnte 2002 im zweiten Anlauf die Mehrheit der Bevölkerung dafür hinter sich bringen. Das Projekt wird in der Stadt aber immer noch diskutiert. Die innerstädtischen Straßenbahn- und Buslinien sowie die Stadtbahnlinie S 2 werden von den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK) betrieben. Die meisten Stadtbahnlinien ins Umland fahren für die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG). Die S3 nach Germersheim über Heidelberg und Mannheim wird von der DB Regio betrieben. Alle öffentlichen Verkehrsmittel können zu einheitlichen Tarifen des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) benutzt werden. Aus touristischer Sicht erwähnenswert sind außerdem die Schlossgartenbahn Karlsruhe, die im Sommerhalbjahr an Sonn- und Feiertagen einen Rundkurs im Schlosspark befährt, und die Turmbergbahn am Durlacher Turmberg, einem Aussichtspunkt.
Fahrrad [Bearbeiten]
Die Bedingungen zum Radfahren sind im flachen Karlsruher Umland mit seinen geraden Straßen optimal. So verwundert es nicht, dass es mit Karl Drais ein Karlsruher war, der mit seiner Laufmaschine den Vorläufer des heutigen Fahrrads erfunden hat. In der Fußgängerzone Kaiserstraße ist es während der Ladenöffungszeiten jedoch untersagt, mit Fahrrädern zu fahren. Aktuell hat sich die Stadtverwaltung das Ziel gesetzt, mit einem 20-Punkte-Programm Karlsruhe deutlich fahrradfreundlicher zu machen[8].
Schifffahrt [Bearbeiten]
Mit den Rheinhäfen Karlsruhe hat die Stadt – nach Mannheim – den wichtigsten Binnenhafen in Baden-Württemberg. Der Hafen ist der fünftgrößte Deutschlands und über den Rhein der südlichste schleusenfreie Zugang zur Nordsee und wurde 1901 eröffnet. Ihm folgten später großflächige Industrieansiedlungen (Zellstoffwerk und Ölraffinerie) in der hochwasserfreien Altaue und nach mehreren Hafenausbauten auch ein eigener Ölhafen im Nordwesten der Stadt. Der Umschlag im Rheinhafen betrug 2006 7,1 Millionen Tonnen. Von hier aus startet das Ausflugsschiff MS Karlsruhe zu Touren nach Straßburg, Speyer und anderen Rundfahrten. Die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) hat ihren Hauptsitz in Karlsruhe.
Flugverkehr [Bearbeiten]
Karlsruhe liegt zwischen drei internationalen Flughäfen: Dem Flughafen Frankfurt am Main in circa 135 Kilometern Entfernung, dem Flughafen Stuttgart (etwa 80 km) und dem Flughafen Straßburg (etwa 85 km). Seit Ende 1996 hat Karlsruhe mit dem auch als Baden-Airport bezeichneten Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden in Rheinmünster-Söllingen/Hügelsheim (etwa 40 km) jedoch auch einen „eigenen“ Regionalflughafen. Insbesondere seit Ryanair im Jahr 2003 die ersten Linienflüge einrichtete, stiegen dessen Bekanntheitsgrad und die Passagierzahlen rapide. Bereits 2004 war der Baden-Airport nach dem Passagieraufkommen gerechnet, der zweitgrößte Flughafen in Baden-Württemberg. 2008 wurden über 1,15 Millionen Fluggäste abgefertigt.[9] Der „Karlsruher“ Verkehrslandeplatz im benachbarten Rheinstettener Ortsteil Forchheim (ca. 8 km südlich von Karlsruhe) wurde im Rahmen der Umwidmung der ehemaligen kanadischen Airbase in Söllingen aufgegeben. Auf seinem Gelände wurde dann die Messe Karlsruhe errichtet. Seit Anfang 2003 hat der Flugplatz allerdings nur noch eine Zulassung als Segelfluggelände. Der Geschäfts- und Tourismus-Flugverkehr wurde zum Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden verlagert. Um einer weiteren Expansion der Messe bzw. der Nutzung der Flächen des ehemaligen Verkehrslandeplatzes als Gewerbegebiet nicht im Wege zu stehen, wurde das Flugsportgelände verlegt: Am 25. September 2004 wurde das neue „Segelfluggelände Rheinstetten“ eröffnet, etwa 500 Meter östlich des bisherigen Flugplatzes. Karlsruhe ist Sitz einer VOR-Station sowie eines Kontrollzentrums der Deutschen Flugsicherung (DFS).
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