
NLP Schnupperseminar zum Selbstbewusstsein stärken
für Teilnehmer aus dem Raum Ludwigshafen.
Dieses NLP-Schnupperseminar zum Selbstbewusstsein stärken, ist eine faszinierende Einführung in die Welt des NLP und der Arbeit mit Systemen, besser bekannt als Systemaufstellung/Familienaufstellung.
An einem spannenden Wochenende lernen Sie in dieser Weiterbildung die Grundlagen des NLP, wirkungsvolle Veränderungstechniken, einen zielorientierten Kommunikationsstil und die systemische Aufstellungsarbeit kennen.
Das Erlernte können Sie sofort privat und beruflich nutzen. Lesen Sie dazu auch
» hier die Rezensionen unserer begeisterten Seminarteilnehmer und Kunden.
Dieses NLP-Schnupperseminar zum Selbstbewusstsein stärken bietet Ihnen die Möglichkeit, einen fundierten Einblick in grundlegende Konzepte des NLP's und des professionellen Coachens zu bekommen.
Es schließt mit dem Zertifikat zum systemischen NLP-Basic Practitioner, nach den hohen Standards des Deutschen Instituts für systemische NLP-Ausbildung® und International Institute for Systemic NLP Education®, ab.

Die Vorteile und Differenzierung dieses NLP-Seminars auf einen Blick:
- Kompaktes Intensivtraining über zwei Tage. Sa.:10:00 Uhr bis 18:00 Uhr. So.: 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr.
- Voraussetzungen: keine.
- Abschluss: Zertifizierung zum systemischen NLP-Basic Practitioner nach DISNLP® und IISNLP®.
- Seminarziele: Aufbau und Stärkung des Selbstbewusstseins. Die Anwendung hoch erfolgreicher Kommunikationsmodelle, um mit Sprache zu coachen und zu führen. Systemisches Denken und Handeln, um dabei Veränderungsprozesse managen zu lernen. Einführung in das NLP und der Einblick in die systemische NLP-Practitioner Ausbildung nach DISNLP® und IISNLP®.
- Praxisorientiert: Sie sammeln sofort konkrete Erfahrungen in der Anwendung von effizienten und sehr wirkungsvollen NLP-Methoden, um das Selbstbewusstsein dauerhaft zu stärken. Die Einübung und Umsetzung erfolgt in Kleingruppen mit professioneller Unterstützung.
- Methoden: Die individuelle Betreuung in der Seminargruppe ermöglicht die effektive Vermittlung konkreter Trainingsmethoden. Mit dem Erlenen von NLP-Techniken wird ein unmittelbarer Praxistransfer in alle Lebensbereiche ermöglicht. Dabei investieren Sie zum einen in die eigene Persönlichkeit und qualifizieren sich zugleich beruflich weiter.
- Diese Techniken ermöglichen folgende Veränderungen: Neue Lebensperspektiven, um diese aktiv für Ihre Ziele zu nutzen. Der Aufbau von Selbstmotivation. Das Schaffen von Verhaltensflexibilität. Die Steigerung der persönlichen Ausstrahlung. Inspirierende und befruchtende Impulse für die eigene Weiterentwicklung.
- Begleitskript: Begleitend zu Ihrer Teilnahme erhalten Sie ein Skript, welches Ihnen während und nach dem Seminar die Gelegenheit zum Abgleichen und Üben bietet.
- Handouts: Wir händigen zahlreiche Arbeitsblätter für einzelne Übungen aus, mit denen Sie über das Seminar hinaus weiterarbeiten können.
- Zur Preisübersicht:
» Infos zu Ihrer Investition bitte hier klicken! - Zur Terminübersicht:
» Zur Terminübersicht bitte hier klicken! - Veranstaltung im Nexus Seminarzentrum:
NH Hotel Hirschberg/Heidelberg
Brandenburger Straße 30
D-69493 Hirschberg - Zur Anmeldung
» bitte hier klicken!
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Ihr Zusatznutzen bei diesem NLP-Schnupperseminar:
für Teilnehmer aus dem Raum Ludwigshafen.
| NLP-Seminar zum Selbstbewusstsein stärken nach DISNLP® & IISNLP® |
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Exklusive Zertifizierung zum systemischen
NLP-Basic Practitioner DISNLP® & IISNLP®. |
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Trainingsschwerpunkte: Selbstbewusstsein
und Selbstvertrauen stärken. |
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Der Einblick das NLP.
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Einblicke in die systemische Aufstellungsarbeit.
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Als zertifizierter systemischer NLP Basic Practitioner,
auf Wunsch, sofortiger Einstieg in die systemische NLP-Practitioner Ausbildung Block 2 möglich. |
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Professionelle Weiterbildung auf Basis
des Nexus S.E.L.B.S.T. Konzeptes. |
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Begleitskript.
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Handouts mit zahlreichen Übungen.
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Unser Hinweis:
Für Privatkunden kann dieses NLP-Seminar als Werbungskosten geltend gemacht werden. Für Selbstständige und Existenzgründer ist dieses NLP-Seminar eine Betriebsausgabe, die zu 100 % steuerlich geltend gemacht werden kann.
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Die Zielgruppe
für Teilnehmer aus dem Raum Ludwigshafen.
Dieser Kurs richtet sich an alle, die den Umgang mit sich selbst und anderen Menschen verbessern möchten.
Das trifft neben dem Privatleben auch auf sehr viele berufliche Bereiche und Funktionen zu, wie zum Beispiel Führung, Verkauf und Vertrieb, Pädagogik, soziale Dienste, Therapie im Allgemeinen, Psychotherapie, Training, Beratung, Personalauswahl, Personalentwicklung und natürlich Coaching.
Sie gehören weiterhin zu der Zielgruppe des NLP-Schnupperseminars zum Selbstbewusstsein stärken, wenn Sie
- wissen, dass Sie viel mehr Fähigkeiten besitzen, sich aber immer wieder ausbremsen.
- ein privates oder berufliches Problem haben, das Sie viel Energie kostet.
- Ihr Selbstbewusstsein dauerhaft stärken möchten.
- eine Basis für die Entwicklung Ihrer Ressourcen aufbauen wollen.
- effektive Techniken nutzen möchten, um Ihre private oder berufliche Kommunikation deutlich zu verbessern.
- sich in einem beruflichen oder privaten Veränderungsprozess befinden.
- wissen wollen, wie Sie Blockaden und einschränkende Erfahrungen auflösen können.
- erfolgreich, souverän und konsequent Ihre Ziele verfolgen und umsetzen möchten.
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Was kommt nach diesem NLP-Schnupperseminar zum Selbstbewusstsein stärken?
Sollten Sie Lust auf mehr haben:
Zunächst werden Sie in diesem Schnupperseminar vor allem sich persönlich weiter entwickeln.
Dabei trainieren Sie Ihre eigene Wahrnehmung und Kommunikation erfahrungsorientiert. Sie lernen erste Veränderungstechniken kennen und anwenden. Dadurch wird ein neuer Umgang mit "aktiver Sprache" möglich, um emotionale Zustände besser zu managen.
Zudem werden Sie NLP live erleben, und erfahren, welche individuelle Bedeutung es für Sie haben kann. Dabei können Sie herausfinden, ob Sie diesen Weg weitergehen wollen.
Besonders aus diesem Grund haben wir das Schnupperseminar für Sie persönlich entwickelt, sodass Sie danach die Entscheidung für eine systemische NLP-Practitioner Ausbildung auf einer fundierten Basis treffen können.
Als zertifizierter systemischer NLP-Basic Practitioner nach DISNLP® und IISNLP® können Sie sich direkt zur Ausbildung zum systemischen NLP-Practitioner nach DISNLP® und IISNLP® anmelden und auf Wunsch dort direkt in den 2. Ausbildungsblock einsteigen.
Vollkommen unabhängig davon, wie Sie sich entscheiden, Sie werden aus diesem Schnupperseminar viel für sich mitnehmen können!
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Veranstaltungsort
für Teilnehmer aus dem Raum Ludwigshafen.
Hirschberg an der Bergstraße liegt in der Metropolregion Rhein-Main-Neckar.
Es bestehen sehr gute Verkehrsanbindungen nach Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen, Kaiserslautern, Saarbrücken, Frankfurt, Wiesbaden, Köln, Düsseldorf, Essen, Dortmund, Hannover, Kassel, Mainz, Koblenz, Trier, Darmstadt, Heilbronn, Stuttgart, Ulm, Augsburg, Nürnberg, München, Karlsruhe, Offenburg, Freiburg und Basel sowie ein direkter Autobahnanschluss an die A5 (Anschlussstelle Hirschberg).
In fünf Fahrminuten erreichen Sie den Bahnhof in Weinheim, in zehn Fahrminuten erreichen Sie den Hauptbahnhof in Heidelberg, in fünfzehn Fahrminuten den Hauptbahnhof in Mannheim, in zwanzig Fahrminuten den Hauptbahnhof in Ludwigshafen.
In vierzig Fahrminuten erreichen Sie den Flughafen in Frankfurt.
In neunzig Fahrminuten erreichen Sie den Flughafen in Stuttgart.
Informieren Sie sich auch hier zu unserer Ausbildung zum systemischen NLP-Practitioner und systemischen NLP-Master nach DISNLP® und IISNLP®:
» Alle Details zu unserer Ausbildung zum systemischen NLP-Practitioner
» Alle Details zu unserer Ausbildung zum systemischen NLP-Master
oder unseren NLP-Business-Trainings:
» NLP Selbstbewusstseinstraining für Unternehmer in Dubai
» NLP Selbstbewusstseinstraining für Unternehmer in Deutschland
» NLP Selbstbewusstseinstraining für Vertriebsmitarbeiter
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Ludwigshafen am Rhein
Ludwigshafen am Rhein [ˈluːdvɪçsˌhafn̩ am ʁaɪ̯n] ist die größte Stadt der Pfalz, nach Mainz die zweitgrößte Stadt in Rheinland-Pfalz und nach Mannheim die zweitgrößte Stadt der Metropolregion Rhein-Neckar.
Am linken Rheinufer gegenüber der baden-württembergischen Schwesterstadt Mannheim gelegen, ging Ludwigshafen einst aus der ehemaligen Mannheimer Rheinschanze hervor.
Heute ist die Stadt vor allem als Sitz der BASF bekannt. Ludwigshafen ist eine kreisfreie Stadt und gleichzeitig Verwaltungssitz des die Stadt umgebenden Rhein-Pfalz-Kreises (bis 2003 Landkreis Ludwigshafen).
Sie ist eines der fünf Oberzentren des Landes Rheinland-Pfalz. Weitere nähergelegene Großstädte sind im Uhrzeigersinn Mainz (etwa 60 km nördlich), Darmstadt (etwa 45 km nordöstlich), Heidelberg (etwa 25 km südöstlich), Karlsruhe (etwa 50 km südlich) und Kaiserslautern (etwa 45 km westlich). Die Einwohnerzahl der Stadt überschritt um das Jahr 1925 die Grenze von 100.000, wodurch sie innerhalb eines Jahrhunderts seit ihrer Gründung im Jahr 1853 zur Großstadt wurde.
Heute liegt sie auf Platz 46 unter den deutschen Großstädten (etwa in der gleichen Größe wie Saarbrücken, Herne, Mülheim an der Ruhr, Osnabrück, Solingen und Leverkusen).
Geographische Lage
Ludwigshafen liegt in den Auen am linken Rheinufer des Oberrheingrabens, gegenüber der Mündung des Neckars in den Rhein.
Klima
Ludwigshafen hat ein sehr mildes und trockenes Klima. Im Sommer wird es durch die Nähe zum Rhein oft überdurchschnittlich drückend schwül. Außerdem suchen in dieser Jahreszeit stärkere Unwetter die Stadt heim, die vom Süd-Westen bis Westen herankommen. Die bisherige Höchsttemperatur wurde im August während der Hitzewelle 2003 erreicht und betrug 40,1 Grad. Das höchste Monatsmittel wurde im Juli 2006 mit 25,18 Grad gemessen. Die Norm ist zirka 20 Grad. Am 11. August 2006 wurde im Landkreis Ludwigshafen (Rhein-Pfalz-Kreis) nahe Maxdorf ein Tornado bzw. Funnel beobachtet.
Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 11,2 Grad. Nachbargemeinden Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Ludwigshafen (Auflistung im Uhrzeigersinn, beginnend im Osten): Mannheim (Stadtkreis in Baden-Württemberg), Altrip, Neuhofen, Limburgerhof, Mutterstadt sowie Fußgönheim und Maxdorf (Verbandsgemeinde Maxdorf) (alle zum Rhein-Pfalz-Kreis gehörig) und Frankenthal (Pfalz) (kreisfreie Stadt). Stadtgliederung Das Stadtgebiet von Ludwigshafen ist gemäß § 2 der Hauptsatzung der Stadt Ludwigshafen in zehn Ortsbezirke gegliedert. In jedem Ortsbezirk gibt es einen aus 7 bis 15 Mitgliedern bestehenden Ortsbeirat und einen Ortsvorsteher.
Sie werden für fünf Jahre gewählt. Die nächste Wahl ist im Jahr 2014. Die Ortsbeiräte sind zu wichtigen, den Ortsbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören. Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme obliegt dann jedoch dem Stadtrat der Gesamtstadt Ludwigshafen am Rhein. Die Ortsbezirke sind zum Teil in weitere Stadtteile beziehungsweise statistische Bezirke untergliedert. Diese Einteilung dient lediglich statistischen Zwecken. Ortsbezirke mit ihren zugehörigen Stadtteilen sind:
Geschichte
Politische Zugehörigkeit Ludwigshafens seit 1853 Staat Verwaltungseinheit Zugehörigkeit Flag of Bavaria (striped).svg Bayern Rheinpfalz 1853-1871 Flag of the German Empire.svg Deutschland Königreich Bayern 1871-1918 Flag of Germany (3-2 aspect ratio).svg Deutschland Freistaat Bayern 1918-1933 Flag of Nazi Germany (1933-1945).svg Deutschland Bayern 1933-1945 Flag of Germany (1946-1949).svg Deutschland Bayern 1945-1946 Rheinland-Pfalz 1946-1949 Flag of Germany.svg Deutschland Rheinland-Pfalz seit 1949 Rheinschanze, 1834 Rheinschanze 1834 Der Raum Ludwigshafen ist bereits seit sehr früher Zeit besiedelt. Im Bereich des Ortsteils Rheingönheim existierte das Römerkastell Rufiniana. Durch die Gemarkung der Ortsteile Maudach und Oggersheim führte die wichtige Römerstraße von Speyer nach Worms. 1607 gründete Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz am Westufer des Rheins die Mannheimer Rheinschanze als Brückenkopf der Festung Mannheim. Sie wurde nach der Neugründung der Stadt Mannheim 1720 weiter ausgebaut.
Die Festung wurde zwischen 1799 und 1804 von französischen Truppen geschleift. 1811 entstand an dieser Stelle ein privater Schiffslandeplatz am Rhein. Nach dem Wiener Kongress 1815 kam die links des Rheins gelegene Pfalz zu Bayern, die rechts des Rheins gelegene Pfalz mit der ehemaligen Hauptstadt Mannheim blieb bei Baden, zu dem sie 1803 gekommen war.
Das Gebiet der späteren Stadt Ludwigshafen gehörte zunächst zum Distrikt beziehungsweise Kanton Mutterstadt im Rheinkreis. 1818 wurde dieser Kanton Teil des Landkommissariats Speyer, des Vorläufers des Landkreises Speyer [2]. Ab 1820 entstand auf dem Gelände ein privates Handelshaus, das 1843 vom bayerischen Staat erworben wurde. Dieser benannte es zu Ehren von König Ludwig I. von Bayern in Ludwigshafen um und unterstützte die rasche Aufsiedelung als Gegenpol zur badischen Stadt Mannheim. Neun Jahre später wurde die aufstrebende Siedlung zu einer selbständigen Gemeinde innerhalb des Landkommissariats Speyer erklärt, die mit Wirkung vom 14. April 1853 formell errichtet wurde. Ihre Gemarkungsfläche betrug 366 ha, die sie wie folgt erhielt: 240 ha von der Gemeinde Friesenheim und 126 ha von der Gemeinde Mundenheim.
Beide Orte wurden später eingemeindet. 1852 verlieh König Maximilian II. Ludwigshafen die Rechte einer Gemeinde: Ludwig I. von Bayern „Seine Majestät der König haben die Bildung einer eigenen politischen Gemeinde Ludwigshafen, bestehend aus den Ansiedlungen zu Ludwigshafen, den Hemshöfen, dem Ganter- und Rohrlachhofe, so dann der Gräfenau, ferner die Bannabteilung zwischen den Gemeinden Friesenheim, Mundenheim und Ludwigshafen allergnädigst zu genehmigen geruht.“ Am 8. November 1859 wurde die Gemeinde Ludwigshafen zur Stadt erhoben. 1860 übernahm sie den bisher in Mutterstadt gelegenen Distriktssitz, sodass nun ein eigener Distrikt Ludwigshafen im Landkommissariat Speyer bestand [3] .
Am 8. Mai 1865 wurde die Konzession zur Ansiedelung der Firma BASF erteilt. Diese Firma war kurz zuvor als Badische Anilin- und Sodafabrik gegründet worden, hatte aber vom Mannheimer Gemeinderat kein Gelände zugebilligt bekommen, weshalb die „badische“ Firma nach Ludwigshafen in die Pfalz übersiedelte. Aus ihr wurde später ein weltweit operierender Konzern, der das Gesicht der Stadt und deren Geschichte bis heute nachhaltig prägt; die Bezeichnung „Aniliner“ entstand. 1882 erhielt die Stadt zur Unterscheidung von gleichnamigen anderen Orten den Namenszusatz „am Rhein“.
1886 wurde das frühere Landkommissariat Speyer, seit 1862 Bezirksamt genannt, geteilt [4]. Damit wurde Ludwigshafen Sitz eines eigenen Bezirksamtes, aus dem 1939 der Landkreis Ludwigshafen (heute Rhein-Pfalz-Kreis) hervorging. 1891 wurde die nördlich der Stadt gelegene Gemeinde Friesenheim eingegliedert. Es folgten bis 1974 weitere Eingemeindungen. 1920 wurde Ludwigshafen kreisunmittelbar, das heißt es schied aus dem Bezirksamt Ludwigshafen aus[5], blieb aber zunächst noch unter der Finanzhoheit des Bezirksamts. Der Bürgermeister erhielt den Titel Oberbürgermeister. 1925 wurde Ludwigshafen Großstadt.
Im (1938 eingemeindeten) Oppau kamen am 21. September 1921 bei der Explosion des Stickstoffwerkes der BASF 561 Menschen ums Leben, mehr als 2000 wurden verletzt. Im Zweiten Weltkrieg wurde Ludwigshafen zusammen mit Mannheim mit seinen kriegswichtigen Industrien einer der am meisten bombardierten Ballungsräume in Süddeutschland. Über 80 Prozent der Bebauung im Innenstadtbereich werden durch die 124 zum Teil verheerenden Luftangriffe völlig zerstört.
Während des Zweiten Weltkriegs werden in Ludwigshafen etwa 50.000 ausländische Arbeitskräfte und Kriegsgefangene zur Zwangsarbeit herangezogen. Ohnehin schon harten Arbeits- und Lebensbedingungen ausgesetzt – dies gilt vor allem für die sogenannten Ostarbeiter – hatten die Zwangsarbeiter besonders zu leiden unter den Auswirkungen der Bombardements. Aufgrund der unterschiedlichen Politik der Besatzungsmächte im besetzten Deutschland dauerte es in Ludwigshafen - es lag in einer von den Besatzern benachteiligten Region - im Vergleich zu anderen Städten relativ lange, bis der Wiederaufbau voll ins Rollen kam. Die Stadt wurde eilig im einfachen Stil wiederaufgebaut, mit dem Ziel, dem akuten Wohnraummangel auch in der Innenstadt zu begegnen. Daher fehlt es im Stadtbild fast überall an architektonisch hochwertiger Bebauung, an gelungenem und durchdachtem Städtebau - sowie kontextuell an vielen für eine funktionierende Infrastruktur wichtigen Teilen.
Bild der Explosionskatastrophe im BASF Werk Juli 1948 Am Nachmittag des 23. Juli 1948 explodierte in der BASF, begünstigt durch die Sommerhitze, ein Eisenbahnkesselwagen mit 30 Tonnen hochentzündlichem Dimethylether. Die Zahl der Todesopfer betrug 207, fast 4000 Menschen wurden verletzt. Auf dem Werksgelände der BASF sowie im weiteren Umkreis entstanden schwere Gebäudeschäden. Verkehrstechnisch wurden in den 1960er Jahren Projekte in gewagterer Größenordnung umgesetzt. Neben der Bahnhofsverlegung und der Auflassung der Bahnanlagen zwischen den Stadtteilen Nord und Mitte verwirklichte das Projekt Visitenkarte den Bau von Hochstraßen nach amerikanischem Vorbild. Im Zuge der rheinland-pfälzischen Gebietsreform wurde 1974 die Gemeinde Ruchheim eingegliedert. Damit erreichte das Stadtgebiet seine heutige Ausdehnung.
1997 stellte sich die Stadt mit AnschLUss 2000 nach dem Projekt Visitenkarte der zweiten großen städtebaulichen Herausforderung. Das Vorhaben umschloss unter anderem die Umgestaltung des Berliner Platzes und dessen Anbindung an den Rhein, den Bau einer zweiten Eisenbahnbrücke und des S-Bahn-Haltepunkts LU-Mitte am Berliner Platz sowie den Bau des Einkaufcenters Walzmühle im Süden der Innenstadt. Die einzelnen Vorhaben sind 2006 weitestgehend verwirklicht worden. Am 3. Februar 2008 ereignete sich in Ludwigshafen ein schwerer Hausbrand, bei dem neun Aleviten türkischer Abstammung ums Leben kamen. In der Folge war das deutsch-türkische Verhältnis belastet, da es Gerüchte um eine mögliche Brandstiftung sowie um zu langsame Hilfe durch die Feuerwehr gab.
Siehe auch: Wohnhausbrand in Ludwigshafen am Rhein Am 25. Mai 2009 erhielt die Stadt den von der Bundesregierung verliehenen Titel „Ort der Vielfalt“. Im Jahr 2010 wurde die Innenstadt durch den Bau eines neuen Stadtquartiers auf dem Gelände des ehemaligen Zollhofhafens (Einkaufszentrum Rhein-Galerie Ludwigshafen, Stadtplatz mit Verlängerung und Ausbau der bestehenden Rheinpromenade, Gastronomie, Veranstaltungshalle im ersten Bauabschnitt wieder an den Rhein gebracht werden. Investor des 220-Millionen-Euro-Projektes ist das Hamburger ECE Projektmanagement, welche das Einkaufszentrum auch betreibt. Die Neugestaltung des Zollhofs ist Teil des Stadtumbauprogramms „Heute für Morgen“. Die Lage in der „Metropolregion“ wird sowohl in der Stadt als auch in deren Nachbarschaft als künstlich und von politischem Marketingwillen getrieben empfunden - nicht jedoch als historisch gewachsen. Ludwigshafen liegt im Kern der Kurpfalz und stellt zugleich eine ihrer größten Städte dar.
Verkehr
Straßennetz um Ludwigshafen und Mannheim
Straßenverkehr
Durch das nördliche Stadtgebiet führt die Bundesautobahn 6 Saarbrücken-Nürnberg. Im Westen der Stadt führt die Bundesautobahn 61 Speyer-Koblenz vorbei.
Ferner beginnen hier die A 65 (Ersatz für die B 38) in Richtung Neustadt an der Weinstraße und die A 650 in Richtung Bad Dürkheim. Folgende Bundesstraßen führen durch das Stadtgebiet: von Süden nach Norden die B 9, in Richtung Westen die B 37 nach Bad Dürkheim und in Richtung Süden die B 44.
Eisenbahn
Der ungewöhnlich konfigurierte (Kombination aus Keil- und Turmbahnhof) Hauptbahnhof, 1969 als „modernster Bahnhof Europas“ eingeweiht und westlich der Innenstadt gelegen, ist seit Dezember 2003 nicht mehr der meistfrequentierte Bahnhof der Stadt, dies ist seitdem der wesentlich zentraler gelegene S-Bahnhof Ludwigshafen-Mitte.
Beide Stationen stehen freilich im Schatten des weniger als einen Kilometer vom Ludwigshafener Rheinufer entfernten überregionalen Fernverkehrsknotens Mannheim Hauptbahnhof, der für die ganze Stadtregion und damit auch für Ludwigshafen den wichtigsten Zugang zum Schienenverkehr darstellt.
Stadtteilbahnhöfe gibt es in Oggersheim, Mundenheim und Rheingönheim sowie drei Werksbahnhöfe (BASF-Süd, BASF-Mitte, BASF-Nord) auf dem Gelände der BASF. Seit 14. Dezember 2003 erschließt die S-Bahn RheinNeckar den gesamten Rhein-Neckar-Raum mit Linien, die bis in die Westpfalz, den Odenwald und nach Südhessen führen.
ÖPNV
Den öffentlichen Personennahverkehr in Ludwigshafen versorgen mehrere Straßenbahn- und Buslinien der RNV. Alle öffentlichen Verkehrsmittel sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar (VRN) zu benutzen.
Eine Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs stellt das wachsende Carsharing-Angebot dar. An fünf Carsharing-Stationen im Stadtgebiet stehen den Nutzern Teilautos zur Verfügung. Kooperationen des Verkehrsverbundes und der RNV mit Stadtmobil ermöglichen Besitzern von ÖPNV-Jahresabonnements die besonders günstige Nutzung von Carsharing.
In den 1970er Jahren plante man den Bau des U-Bahn-Netzes Mannheim-Ludwigshafen, das jedoch aus Kostengründen nie vollendet wurde. Die meisten der bis dahin gebauten U-Bahn-Stationen werden heute von normalen Straßenbahnen bedient. Die Bahnsteighöhe beträgt 35 cm, geplant waren 80–90 cm hohe Bahnsteige und 80 m lange U-Bahn-Stationen. Unterirdische und Hochbahn-Stationen sind heute: Hauptbahnhof, Rathaus-Center B-Ebene, Hemshofstraße und Gartenstraße. Die unterirdischen Stationen Rathaus-Center C-Ebene, Danziger Platz und Ostausgang Hauptbahnhof wurden mit der Einstellung der Straßenbahnlinie 12 im Dezember 2008 geschlossen. Zuletzt waren sie nur noch in der werktäglichen Hauptverkehrszeit bedient worden.
Wasserstraße
Mit dem Rheinhafen hat die Stadt den größten und leistungsstärksten Hafen in Rheinland-Pfalz. Mit einem Güterumschlag von 7,1 Mio. Tonnen im Jahr 2005 ist er einer der bedeutendsten Binnenhäfen der Bundesrepublik. Luftverkehr In bzw. um Ludwigshafen ist kein unmittelbar gelegener internationaler Flughafen vorhanden. Der nächstgelegene größere internationale Flughafen ist der Flughafen Frankfurt am Main, welcher 65 Kilometer über Autobahn bzw. Schienenverkehr erreichbar ist.
Nahgelegenere kleinere Flugplätze sind unter anderem der City-Airport Mannheim auf der anderen Rheinseite oder auch der südlich von Ludwighafen gelegene Flugplatz Speyer.
Veranstaltungen
Für Veranstaltungen der Stadt Ludwigshafen ist die Ludwigshafener Kongress- und Marketinggesellschaft mbH (Lukom) verantwortlich, häufig in Zusammenarbeit mit dem Marketing-Verein Ludwigshafen e. V. Der Marketing-Verein wurde am 15. Juli 1998 als konsequente Weiterführung eines integrierten Stadtmarketing-Prozesses gegründet. Er ist ein Zusammenschluss von Vertretern zahlreicher Institutionen und von interessierten Bürgern der Stadt Ludwigshafen.
Mittlerweile hat der Marketing-Verein 133 Mitglieder, davon 54 Einzelpersonen, 79 Firmen und Verbände. Die Zusammensetzung des Vorstandes und der Mitglieder zeigt die breite Akzeptanz und die Unterstützung durch die Institutionen. Vorsitzende des Vereins ist Oberbürgermeisterin Eva Lohse, Michael Cordier ist Geschäftsführer. Regelmäßige Veranstaltungen
Eberthalle * Februar: Fasnachtsumzug (jährlich im Wechsel mit Mannheim)
* Februar: Altweiberfasnacht (Eberthalle)
* Mai: Ludwigshafener Hobbywerkstatt (Innenstadt)
* Juni: Parkfest (Ebertpark)
* Juni: Wahl zur Miss Ludwigshafen (Ebertpark)
* Juni: SpektakuLUm – Ludwigshafener Stadtfest (Innenstadt)
* Juni: Festival des deutschen Films
* Juli/August: Kultursommer Rheinland-Pfalz (Straßentheater)
* August: LUftsprung Kinderfest – Eine Stadt spielt (Innenstadt)
* September: Sprungbrett LU (Friedrich-Ebert-Halle)
* September/Oktober: Oktoberfest (Berliner Platz)
* Oktober: Friesenheimer Kerwe
* November/Dezember: Weihnachtsmarkt (Berliner Platz)
* November/Dezember: Ludwigshafener Lichterzauber (Innenstadt)
* Sommer/Herbst: Aktion „Saubere Stadt“
* April - September: Skatenight Ludwigshafen (Start: Mittwoch 19:30 Uhr Berliner Platz, 14-täglich, www.skatenight-ludwigshafen.de)
Medien
Ludwigshafen ist Sitz von Radio RPR, dem ältesten privaten Rundfunksender Südwestdeutschlands, und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland (LMK) Pfalz. Zudem betrieb hier der Jugendsender BigFM sowie der Offene Kanal ein Studio.
Der Südwestfunk und später der Südwestrundfunk betrieb in der Stadt das Studio Ludwigshafen. Das SWR-Studio Ludwigshafen besteht auch heute noch, es befindet sich inzwischen jedoch auf der anderen Rheinseite in Mannheim, in einer Studiogemeinschaft mit dem SWR-Studio Mannheim. Als Tageszeitung erscheint die Hauptausgabe der Rheinpfalz, einer Regionalzeitung mit zahlreichen Lokalausgaben in der ganzen Pfalz in einer Gesamtauflage von 250.000 Exemplaren.
Außerdem erscheint immer mittwochs die Ausgabe des Ludwigshafener Wochenblatts. In Ludwigshafen startete am 1. Januar 1984 mit dem Kabelpilotprojekt Ludwigshafen das Privatfernsehen und somit das duale Rundfunksystem in Deutschland. Aus einem Kellerstudio nahm der Sender PKS seinen Sendebetrieb auf, aus dem ein Jahr später Sat.1 wurde. Heute strahlt das Rhein-Neckar-Fernsehen aus Mannheim Regionalthemen aus. * Sendeanlage: Fernmeldeturm Ludwigshafen am Rhein
Bildung
Ostasieninstitut der FH Ludwigshafen
* Heinrich-Pesch-Haus, eine Katholische Akademie Rhein Neckar, versteht sich als Kompetenzzentrum für angewandte Ethik. Fachhochschulen Am 1. März 2008 wurden die beiden Ludwigshafener Fachhochschulen (Evangelische Hochschule und Hochschule für Wirtschaft) zusammengeführt.
* Die Fachhochschule Ludwigshafen – Hochschule für Wirtschaft mit Ostasieninstitut ist eine Einrichtung des Bundeslandes Rheinland-Pfalz und bildete bis 2004 Diplom-Betriebswirte/innen aus. Seit 2004 wurde auf Bachelor und Master umgestellt.
* Die ehemals Evangelische Fachhochschule Ludwigshafen – Hochschule für Sozial- und Gesundheitswesen fusionierte 2008 mit der Hochschule für Wirtschaft. Nachdem die Evangelische Kirche der Pfalz sich aus der Trägerschaft der Hochschule zurückzog, bildet sie nunmehr als Fachbereich IV der Fachhochschule zur/zum Diplom-Sozialarbeiterin/pädagogen, Diplom-Pflegepädagogen/-in oder Diplom-Pflegewirt/-in aus. Die nächstgelegene Universität ist die Universität Mannheim auf der gegenüberliegenden Rheinseite.
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Für ein NLP-Seminar zum Selbstbewusstsein stärken kommen Interessenten auch aus Altlußheim, Angelbachtal, Bammental, Brühl, Dielheim, Dossenheim, Eberbach, Edingen-Neckarhausen, Epfenbach, Eppelheim, Eschelbronn, Gaiberg, Heddesbach, Heddesheim, Heiligkreuzsteinach, Helmstadt-Bargen, Hemsbach, Hirschberg an der Bergstraße, Hockenheim, Ilvesheim, Ketsch, Ladenburg, Laudenbach, Leimen, Lobbach, Malsch, Mauer, Meckesheim, Mühlhausen, Neckarbischofshei, Neckargemünd, Neidenstein, Neulußheim, Nußloch, Oftersheim, Plankstadt, Rauenberg, Reichartshausen, Reilingen, Sandhausen, Schönau, Schönbrunn, Schriesheim, Schwetzingen, Spechbach, St. Leon-Rot, Waibstadt, Walldorf, Wiesenbach, Wiesloch, Wilhelmsfeld, Zuzenhausen, Abtsteinach, Bensheim, Biblis, Birkenau, Bürstadt, Einhausen, Fürth, Gorxheimertal, Grasellenbach, Groß-Rohrheim, Heppenheim (Bergstraße), Hirschhorn (Neckar), Lampertheim, Lautertal (Odenwald), Lindenfels, Lorsch, Mörlenbach, Neckarsteinach, Rimbach, Viernheim, Wald-Michelbach, Zwingenberg.
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Um ein NLP-Seminar zum Selbstbewusstsein stärken zu belegen, kommen unsere Teilnehmer auch aus dem Raum Abstatt, Bad Friedrichshall, Bad Rappenau, Bad Wimpfen, Beilstein, Brackenheim, Cleebronn, Eberstadt, Ellhofen, Eppingen, Erlenbach, Flein, Gemmingen, Güglingen, Gundelsheim, Hardthausen am Kocher, Ilsfeld, Ittlingen, Jagsthausen, Kirchardt, Langenbrettach, Lauffen am Neckar, Lehrensteinsfeld, Leingarten, Löwenstein, Massenbachhausen, Möckmühl, Neckarsulm, Neckarwestheim, Neudenau, Neuenstadt am Kocher, Nordheim, Obersulm, Oedheim, Offenau, Pfaffenhofen, Roigheim, Schwaigern, Siegelsbach, Talheim, Untereisesheim, Untergruppenbach, Weinsberg, Widdern, Wüstenrot, Zaberfeld, Bad Schönborn, Bretten, Bruchsal, Dettenheim, Eggenstein-Leopoldshafen, Ettlingen, Forst, Gondelsheim, Graben-Neudorf, Hambrücken, Karlsbad, Karlsdorf-Neuthard, Kraichtal, Kronau, Kürnbach, Linkenheim-Hochstetten, Malsch, Marxzell, Oberderdingen, Oberhausen-Rheinhausen, Östringen, Pfinztal, Philippsburg, Rheinstetten, Stutensee, Sulzfeld, Ubstadt-Weiher, Waghäusel, Waldbronn, Walzbachtal, Weingarten (Baden), Zaisenhausen.
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Das NLP-Seminar zum Selbstbewusstsein stärken, steht auch Teilnehmern aus dem Raum Alsbach-Hähnlein, Babenhausen, Bickenbach, Dieburg, Eppertshausen, Erzhausen, Fischbachtal, Griesheim, Groß-Bieberau, Groß-Umstadt, Groß-Zimmern, Messel, Modautal, Mühltal, Münster, Ober-Ramstadt, Otzberg, Pfungstadt, Reinheim, Roßdorf, Schaafheim, Seeheim-Jugenheim, Weiterstadt zur Verfügung.
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Falls Sie als Interessent für ein NLP-Seminar zum Selbstbewusstsein stärken aus der Nähe von Neustadt (an der Weinstraße), Speyer, Frankenthal (Pfalz), Bad Kreuznach Landau (in der Pfalz), Pirmasens und Zweibrücken kommen, dann befinden Sie sich im räumlichen Einzugsgebiet von unserem NLP-Seminarzentrum in 69493 Hirschberg (bei Heidelberg).
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Details: Neurolinguistische Programmierung
Selbstverständnis
NLP befasst sich im weitesten Sinn mit menschlicher Kommunikation und kann als eine auf stetige Weiterentwicklung angelegte Methodensammlung angesehen werden. Anhänger dieser Sichtweise betrachten NLP als eine Vielzahl einzelner, von einander abgegrenzter Handlungsanweisungen (sogenannter NLP-Formate) für die Arbeit mit Menschen in Veränderungssituationen.
Andere NLP-Anwender sehen allerdings weniger die Methoden und die Formate im Vordergrund, sondern die konstruktivistische Sicht auf Kommunikation und die lösungsorientierte Herangehensweise des NLPs.
NLP beansprucht nicht, wissenschaftlich begründet zu sein. Innere Landkarten sind meist weniger klar strukturiert als dieses Beispiel.
Seit der 1970er Jahren untersuchen NLP-Anwender die Verhaltensweisen von Persönlichkeiten (Therapeuten, Unternehmern, Künstlern, Wissenschaftlern), die auf ihrem Gebiet herausragende Leistungen zeigten, auf mögliche Muster und Gemeinsamkeiten. Sie beobachten, dass die untersuchten Personen tatsächlich sprachliche (verbale und nonverbale) Verhaltensmuster aufweisen, die sich ähneln.
Wie bei anderen psychologischen Ansätzen geht man auch im NLP davon aus, dass menschliches Verhalten (äußerlich wahrnehmbar) durch innere Prozesse ausgelöst und strukturiert wird. Innere Prozesse und äußere Wahrnehmungen stehen in einem gegenseitigen Zusammenhang.
Als Grundannahme dient dabei die Auffassung, dass der sprachliche oder gedachte sprachliche Ausdruck (sogenannter „innerer Dialog“), die bildlichen Gedanken oder auch das Körpergefühl eines Menschen das subjektive Wahrheitsempfinden einer Person bestimmen.
Dieses Empfinden stellt nach Auffassung der NLP einen Ausdruck innerer Modelle dar, mit deren Hilfe ein Mensch gedankliche Abbilder seiner Umwelt entwirft (sogenannte innere Landkarten), um sich sozial zu orientieren.
Sie stehen in direktem Zusammenhang mit dem Weltbild eines Menschen.
Ein grundlegendes Ziel der NLP-Methoden ist es, zum Gegenüber „einen Draht“ (Rapport) herzustellen.
Dazu dienen zwei bewusst erlernbare Fähigkeiten:
Pacing (Anpassen, Mitgehen) spiegelt den Kommunikationspartner und basiert auf der Annahme, dass sich Menschen, die sich gut verstehen, einander angleichen (unter anderem in Tonfall, Lautstärke, Sprechtempo, Körperhaltung, Distanz, Direktheit des Auftretens).
Leading (Führen) hingegen eröffnet neue körpersprachliche oder tonale Signale, um im Gespräch die Führung zu übernehmen.
Dies muss nicht im selben Augenblick wie beim Gegenüber geschehen, sondern kann auch zeitversetzt ablaufen und sollte sich im Gespräch mit Pacing abwechseln. Priorität hat hierbei nicht die Manipulation des Gegenübers, sondern der bewusste emotionale Kontakt. Siehe auch: Pacing and Leading.
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Geschichte der NLP
Das neurolinguistische Programmieren wurde von dem damaligen Mathematikstudenten und späteren Psychologen Richard Bandler und dem Linguisten John Grinder Anfang der 70er Jahre an der University of California in Santa Cruz entwickelt.
Es war als neues Verfahren der Kurzzeit-Psychotherapie konzipiert. Sie definierten NLP als das Studium der Struktur subjektiver Erfahrung und der Folgerungen daraus. Grinder war zeitweise Assistent bei Gregory Bateson, dem ebenfalls ein Einfluss auf das NLP nachgesagt wird.
Bateson war zunächst begeistert von Bandlers und Grinders erster Publikation, in der sie ein Modell erfolgreicher sprachlicher Interventionen präsentierten, das sie aus dem Studium von Virginia Satir und Fritz Perls gewonnen hatten.
Bateson schrieb das Vorwort zu diesem Buch und schlug Bandler und Grinder vor, Milton Erickson zu studieren und ein Modell von dessen therapeutischen Strategien zu entwickeln. Später distanzierte Bateson sich jedoch vehement von Grinder und Bandler.
In den darauf folgenden Jahren interessierten sich Bandler und Grinder insbesondere für drei Therapeuten unterschiedlicher Ausrichtung, die zu ihrer Zeit ausnehmend erfolgreich waren, und versuchten, in deren Vorgehensweise herauszufinden, was sie in ihren Therapiegebieten so erfolgreich sein ließ: den Gestalttherapeuten Fritz Perls, die Familientherapeutin Virginia Satir und den Hypnotherapeuten Milton H. Erickson.
Bandler und Grinder analysierten die Sprache und die Körpersprache dieser drei Therapeuten und versuchten, aus deren Vorgehen bestimmte Interventionstechniken herauszufiltern, die zusammen mit Erkenntnissen aus der Linguistik zum Grundstock der ersten NLP-Schule wurden. Ein eindeutig festgeschriebenes theoretisches Gerüst fehlt der NLP jedoch.
Erste Berichte wurden in zwei Büchern Mitte der 1970er Jahre bekannt. Bandler und Grinder kamen zunächst zur Entwicklung des PRS-Konzepts (von Preferred Representational System), das davon ausgeht, dass Menschen, individuell unterschiedlich, vorrangig über bestimmte Sinneswahrnehmung die Umwelt wahrnehmen. Im Jahre 1976 folgte aus der Analyse der Sprachstrukturen von Perls und Satir das Meta-Modell der NLP.
Das Meta-Modell versteht sich als Sprachmodell, mit dem im NLP-Sinne Informationen über Gedankenmodelle des Kommunikationspartners gesammelt und ausgewertet werden, und das zwischen einer Oberflächen- und einer Tiefenstruktur menschlicher Kommunikation unterscheidet. 1979 folgte aus der Beobachtung des Hypnotherapeuten Erickson das Milton-Modell. Später kamen Untersuchungen an herausragenden Künstlern, Managern, Verkäufern, Pädagogen u.a. hinzu und erweiterten das NLP-Methodenbündel.
NLP vereinte zunächst verschiedene psychotherapeutische Ansätze, u. a. aus der Hypnotherapie, Familientherapie und Gestalttherapie zu ziel- und lösungsorientierten Verfahren der Therapie sowie anderer Bereiche der Kommunikation (z. B. Coaching, Managementtechniken).
Dagegen verstehen viele spätere Vertreter NLP nur noch als ein Modell der zwischenmenschlichen Kommunikation und Sammlung unterschiedlicher psychologischer Verfahren und Modelle, die zu einer effizienteren zwischenmenschlichen Kommunikation und Einflussnahme führen sollen.
Sie reduzieren NLP damit auf seine Technologie und lassen seine epistemologischen und methodologischen Grundlagen außer acht. Der Großteil der Untersuchungen fand in den frühen 80er Jahren statt.
In neuerer Zeit entstand an der University of Surrey ein Projekt „NLP and Learning“, das sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat, die epistemologischen Grundlagen des NLP erneut zu überdenken und zu neuesten Ergebnissen der Kognitionsforschung, besonders der kognitiven Linguistik, in Beziehung zu setzen.
Die meisten NLP-Anwender und -Verbände betrachten dagegen NLP weder als Wissenschaft noch als eine Form der Psychotherapie, sondern als ein Modell menschlichen Lernens und menschlicher Kommunikation.
Es gehört heute neben der Transaktionsanalyse, dem Psychodrama, der themenzentrierten Interaktion und einigen anderen Verfahren zu den am weitesten verbreiteten Methoden der Kommunikations- und Verhaltenstrainings auf dem Weiterbildungsmarkt.
Die Werkzeuge des NLP werden seither vor allem außerhalb des akademischen Lehrbetriebes weiterentwickelt und laufend ergänzt.
Anfang der 1980er Jahre wurde die NLP auch in Europa populär, und es entstanden konkurrierende Ausbildungsinstitute mit verschiedenen Abschlüssen. Später wurden die Ausbildungsinhalte und die Ausbildungsdauer über nationale Verbände festgeschrieben (s.u.).
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Zentrale Vorannahmen
Ein zentrales Element der NLP sind die NLP-Vorannahmen, welche von Bandler und Grinder als Verhaltensgrundmuster beim 'Modellieren' erfolgreicher Persönlichkeiten genannt wurden. Die 12 wichtigsten „Vorannahmen“ sind:
1. Die Landkarte ist nicht das Gebiet. (siehe Alfred Korzybski)
2. Menschen treffen innerhalb ihres Modells von der Welt grundsätzlich die beste ihnen mögliche Wahl.
3. Jedes Verhalten ist durch eine positive Absicht motiviert. Das Akzeptieren einer subjektiv positiven Absicht ignoriert nicht die möglichen Auswirkungen einer Handlung. Sie dient im beratenden Kontext dazu, ein negatives Selbstbild umzudeuten.
4. Menschen haben alle Ressourcen in sich, um jede gewünschte Veränderung an sich vorzunehmen. evtl. Zu ergänzen „… bis man an Grenzen stößt, z.B. physische Ursachen.“
5. Der positive Wert eines Individuums bleibt konstant, aber die Angemessenheit des Verhaltens kann bezweifelt werden.
6. Es gibt in der Kommunikation keine Fehler oder Defizite. Alles ist Feedback. Durch diese Vorannahme wird der Weg zur verletzungsfreien Annahme von Kritik eröffnet. Einseitige Schuldzuweisungen sind auch nach Paul Watzlawick (Interdependenz) grundsätzlich falsch.
7. Die Bedeutung der Kommunikation liegt in der Reaktion, die man erhält. Nicht, was Du tust, zählt, sondern wie Deine Umgebung auf Dich reagiert.
8. Wenn etwas nicht funktioniert, tue etwas anderes. Offen zu sein für alles, was funktioniert. Die Bereitschaft zur Suche nach Lösungsalternativen. Eine typische Konfusion wird hiermit erzeugt: „Es ist so!“ - „Oder auch nicht!!“
9. In einem ansonsten gleich bleibenden System kontrolliert das Element mit den größtmöglichen Verhaltensmöglichkeiten das System. Es wird Verhaltensflexibilität vom Berater eingefordert.
10. Widerstand beim Klienten bedeutet mangelnde Flexibilität auf Seiten des Beraters. Es gibt immer einen dritten Weg.
11. Der Sinn jeder Kommunikation ist nicht die Absicht, sondern die Reaktion, die sie beim Gegenüber auslöst. Diese Annahme korrespondiert mit dem Axiom von Paul Watzlawick: Wahr ist nicht, was A gesagt hat; Wahr ist, was B verstanden hat.
12. Wenn jemand etwas Bestimmtes tun kann, so ist es möglich, dieses Verhalten zu modellieren (nachzumachen) und es weiterzugeben.
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NLP-Formate
NLP wird von seinen Anwendern nicht als in sich geschlossenes Lehrsystem betrachtet. Sie haben die Einstellung, dass es möglich und sinnvoll ist, einzelne Methoden aus unterschiedlichen Schulen isoliert voneinander zu erlernen und gezielt zur Verbesserung von Kommunikation einzusetzen.
Durch die Vielzahl der möglichen Vorgehensweisen unterscheidet sich NLP damit grundsätzlich von anderen therapeutischen Vorgehensweisen.
NLP verwendet so genannten „NLP-Formate“.
Als "Format" wird eine bestimmte Handlungsabfolge einer Sitzung oder eines Gespräches bezeichnet. Die einzelnen Interventionen eines Trainers sind innerhalb dieser Formate klar bestimmt.
Einzelne Formate werden in Gruppen mit Hauptformaten zusammengefasst. Allen Formaten ist gemeinsam, dass sie sich an der Stärkung von inneren Ressourcen orientieren, den Schwerpunkt in die Aufarbeitung der Vergangenheit des Klienten setzen, mit besonderem Augenmerk auf Veränderungsarbeit in den kritischen Bereichen (Interventionen, z.B. HistoryChange, Neuprägung).
Ressourcenstärkung dient zur Überwindung von Problemen, Schwellenängsten, Blockaden oder Störungen. Ergänzend hierzu wird großer Wert auf eine humanistische Haltung des Beraters in der Arbeit mit Klienten gelegt.
Die eigentliche Arbeit in der Beratung läuft entlang klar vorgegebener Handlungs- und Gesprächsformeln ab. Der Klient kann mit Hilfe von NLP-Formaten auch in eine leichte Trance (ohne bewusstseinserweiternde Elemente) geführt werden und in dieser Entspannung innere Bilder oder Gefühle betrachten.
Das hängt vom Ziel der Intervention und von den vorhandenen Ressourcen der Beteiligten (Berater und Klient) ab. Die wichtigsten Bestandteile im laufenden Prozess sind die Autosuggestion, das Dissoziieren, das Ankern und das Reframing.
Viele NLP-Formate entstammen klassischen Therapieformen oder sind in jahrelanger Arbeit durch sog. Modellierung (auch Benchmark oder Kopieren genannt) entstanden.
So gibt es Modelle zur positiven Umdeutung von Wahrnehmungen, zur Zielfindung, zum Ankern (auch klassische Konditionierung genannt), zur Veränderung von Submodalitäten (gedanklicher Muster zur Erinnerung von wichtigen Vorgängen) und Arbeit mit gegebenen bzw. projizierten Abläufen in der Gedankenwelt oder dem realen Erleben des Klienten sowie verschiedene Strategiemodelle, mit denen Benchmarking oder Ideenfindung erlernt werden.
Andere Formate des NLP nutzen das Reframing oder die Konklusion paradoxer Sichtweisen, um den Klienten aus unangenehmen Sichtweisen herauszuentwickeln.
Grundlage des NLP ist die Annahme, dass hinter jedem Ergebnis eine (oft unbewusste) Strategie steht, so dass auch einem „Misserfolg“ eine Planung zugrunde liegt. Diese so genannten „Meta-Programme“, von denen angenommen wird, dass sie die zum Teil unbewussten Entscheidungsprozesse begleiten, sollen mit Hilfe zumeist verhaltenstherapeutischer Interventionen gezielt verändert werden.
Das Bewusstsein des Klienten soll dazu angeregt werden, auf der Basis von zuvor visualisierten oder beschriebenen Zielen auch neue Strategien zu entwickeln.
Da diese sich nach R. Bandler im Denken, also im Gehirn abspielen, geht es nun darum, Menschen beizubringen, wie sie mit ihren vorhandenen Ressourcen neue, hilfreiche Verhaltensweisen entwickeln können.
Der Begriff „Programmieren“ versteht sich innerhalb der NLP nicht als manipulativ, da sämtliche Interventionen unter Abfrage der ethischen und moralischen Werte des Klienten abgestimmt werden.
Dies geschieht, gerade weil sich NLP-Trainer durchaus der Tatsache bewusst sind, dass sich das Instrumentarium für manipulative Veränderungen beim Klienten eignen könnte, die diesem nicht bewusst sind.
Solche unbewussten Manipulationen, die etwa Ziel von Verkaufsgesprächen oder Verhandlungen sein könnten (s. Verkaufspsychologie), versucht NLP durch ethische Standards zu vermeiden.
Die Absicht besteht vielmehr darin, Klienten und Klientinnen zu helfen, sich gegenüber Programmen, die normalerweise unbewusst ablaufen, zu emanzipieren und damit ihre Lebensqualität zu steigern.
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Sinnes-Prägungen
Als zentrale Grundannahme des NLP gilt, dass innere Vorgänge und innere Wahrnehmung des Menschen gleichgesetzt werden und dass zur Diagnose psychologischer Störungen die Befunde aus einer Befragung des Klienten verwendet werden.
Sinnesfigur VAKOG Dem liegt folgende Annahme zugrunde: Der Mensch nimmt die Umwelt mit seinen fünf Sinnen wahr.
1. Visuell (mit dem Sehsinn, d. h. mit den Augen)
2. Auditiv (mit dem Hörsinn, d. h. mit den Ohren)
3. Kinästhetisch (spüren, d. h. mit allen Teilen seines Körpers, siehe Tiefensensibilität/Haptische Wahrnehmung)
4. Olfaktorisch (mit dem Geruchssinn, d. h. mit der Nase)
5. Gustatorisch (mit dem Geschmackssinn, d. h. mit dem Gaumen)
Die fünf Kommunikationskanäle werden mit VAKOG abgekürzt („visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch und gustatorisch“).
In der Regel werden ein oder zwei Sinneskanäle bevorzugt verwendet. Hierbei handelt es sich häufig um visuelle und akustische oder kinästhetische und visuelle Repräsentationen. Die Theorie der Lerntypen basiert auf dieser Einteilung.
Die Prägung (‚Lerntyp‘) hat Auswirkungen darauf, wie viel Information bei einer Ansprache ankommt bzw. verloren geht. Klänge (z. B. Wörter), Bilder, Gerüche, Geschmacksempfindungen oder Gesten sind bei Menschen durch die Erfahrung miteinander verknüpft.
So kann der Klang einer bestimmten Türklingel beispielsweise mit Erinnerungen an ein damit verbundenes Ereignis verknüpft sein, welches schon lange zurückliegt. Die vorgegebene Prägung als Lerntyp bedarf der Ergänzung durch spezifische Lernstrategien.
Derartige Gedankenverknüpfungen werden mit der Technik des Ankern hergestellt.
Damit knüpft der NLP-Anwender bewusst neue emotionale Konnotationen oder nutzt bereits vorhandene. Nicht nur Gedanken lassen sich so für die therapeutische Arbeit nutzen, sondern auch Gefühle. Werden bei Glücksgefühlen bewusst bestimmte Bewegungen oder Gesten eingeübt, so lassen sich diese Gefühle später mit diesen Bewegungen oder Gesten wieder aktivieren.
Der Öko-Check dient als Instrument zur Prüfung auf soziale oder systemische Verträglichkeit (Verträglichkeit mit der Umwelt des Klienten). Dabei wird geprüft, ob bzw. sichergestellt, dass die Veränderungen mit der Werteordnung des Klienten und seinem sozialen Umfeld übereinstimmen. Eine Veränderung sollte nur erwünschte Konsequenzen haben.
Eine Form des Öko-Checks ist der Future-Pace. Der Future-Pace dient als ‚Schritt in die Zukunft‘ der Zukunftsabfrage auf Kongruenz (Übereinstimmung) mit den eigenen Wünschen.
Er spielt eine zukünftige Situation mental durch. Man stellt sich innerlich vor, wie ein neues Verhalten umgesetzt wird, z. B. ein Hochsprung.
Dabei durchlebt der Sportler im Zeitraffer die inneren Bilder, Klänge und Gefühle, die zu seinem Sprung über die Latte gehören.
Er spielt die einzelnen Schritte des Laufes inkl. der Muskelanspannungen im Kopf wie einen inneren Spielfilm durch. Das Gehirn weiß damit im Voraus, was es später in der Wirklichkeit zu tun hat.
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Neurolinguistische Programmierung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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